Grunderwerbssteuer – Sanierung des NRW-Haushaltes auf Kosten der Immobilienkäufer?

Grunderwerbssteuer in NRW Landtag

Grunderwerbssteuer im NRW-Landtag in Düsseldorf ein Thema

Der Immobilienkauf ist grundsätzlich kein preisgünstiges Unterfangen. Sicher, den Marktwert des Objektes selbst gilt es zu stemmen – in Zeiten anziehender Immobilienmärkte nicht immer eine Leichtigkeit. Bei jeder Transaktion entstehen jedoch zusätzlich auch Nebenkosten: Angefangen bei den Dienstleistungen durch Makler und Notare bis hin zu gesetzlichen Abgaben, der Grunderwerbssteuer.

Diese durch die Länder bestimmte Steuer soll nun zur Gegenfinanzierung der expansiven Ausgabenpolitik der neu gewählten NRW-Landesregierung erhöht werden. Wie beispielsweise die Rheinische Post Ende Februar tituliert, gibt bereits konkrete Absprachen zwischen den Regierungsparteien zukünftigen Immobilienbesitzern nochmal deutlich mehr abzuverlangen als heutzutage. Offensichtlich wird eine Erhöhung der Abgabe von 3,5% auf 5,0% angestrebt – dies bedeutet eine knapp 43 prozentige Steigerung!

Die Immobilienwirtschaft richtet sich eindeutig gegen diese Pläne! Ebenfalls wir als Porta Mondial Düsseldorf möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, unseren Unmut über die Pläne kundzutun. Der Grunderwerb, häufig der Start in eine langfristige und solide private Absicherung der gesamten Familie, wird deutlich erschwert. Frau Kraft, nachhaltige Politik sieht anders aus!

1 Kommentar
  1. Guten Tag,

    die geplante Grunderwerbssteuererhöhung der NRW-Landesregierung ist doch nichts Neues in Deutschland. Ich verstehe da Ihre „reißerische Überschrift“ nicht, die eher dem Niveau der Boullevardpresse gerecht wird, aber nicht dem eiens renomierten Immobilienunternehmens.

    Die Landesregierung folgt nur dem Beispiel anderer Bundesländer. Schon haben 50 % der Bundesländer bereits Fakten geschaffen und eine Erhöhung beschlossen bzw. durchgeführt. Dabei liegen die neuen Sätze zwischen 4 % und 5 %.

    Dass die übrigen Bundesländer irgendwann folgen, ist doch abzusehen.

    Der Grunderwerb wird sicherlich nicht wegen einer Mehrbelastung von € 3.000 (bei einer Kaufsummer von € 200.000) deutlich erschwert! Hier sollten Sie bitte „auf dem Teppich“ bleiben.

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